Nach Drohnenvorfall: Neuer Wachposten am Flughafen

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Nach Drohnenvorfall: Neuer Wachposten am Flughafen

Nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle
© Hendrik Schmidt/dpa

Hybrider Angriff

Leipzig (dpa) - Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Polizei einen Posten mit speziellem Radar eingerichtet. Die Technik wurde auf der Besucherplattform des alten Towers installiert, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Aus einsatztaktischen Gründen würden keine Details dazu bekanntgegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage. Laut dem Nachrichtenportal «Tag24» handelt es sich um ein EchoShield-Radarsystem, das anfliegende Drohnen auf größere Distanzen erkennen und ihre Flugbahnen verfolgen kann.

Auf dem Flughafen war vor wenigen Tagen in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert - möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr.

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Nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle
Der Posten ist mit einem speziellen Radar ausgestattet. © Hendrik Schmidt/dpa
Der Posten ist mit einem speziellen Radar ausgestattet.
© Hendrik Schmidt/dpa
Nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle
Ein Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hatte vor wenigen Tagen für großes Aufsehen gesorgt. Dazu ermittelt die Bundesanwaltschaft. © Hendrik Schmidt/dpa
Ein Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hatte vor wenigen Tagen für großes Aufsehen gesorgt. Dazu ermittelt die Bundesanwaltschaft.
© Hendrik Schmidt/dpa