Haltern: Prozess nach Messerangriff auf Partnerin

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Haltern: Prozess nach Messerangriff auf Partnerin

Nachdem ein Mann aus Haltern seine Partnerin mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben soll, steht er ab heute (20.01.) vor dem Essener Landgericht.

© Guido Bludau

Versuchter Totschlag wegen Eifersucht in Haltern

Vor dem Essener Landgericht startet heute der Prozess gegen einen Mann aus Haltern am See wegen eines mutmaßlichen Beziehungsdramas. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 33-Jährigen versuchten Totschlag, gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz vor. Der Halterner sitzt seit Monaten in Untersuchungshaft. Laut Anklage wurde er im Sommer 2025 mehrfach gewalttätig gegen seine damalige Partnerin – aus Eifersucht.

Haltern: Frau mit Messer angegriffen

Nach einem Übergriff und einer Bedrohung mit einer Pistole zog die Frau in Haltern aus. Später eskalierte die Lage erneut: Der 33-jährige Angeklagte soll sie gewürgt, geschlagen und ihr Handy sowie Schlüssel weggenommen haben. Beim Fluchtversuch stach er seiner Freundin laut Anklage mehrfach mit einem Messer in den Rücken. Die Frau überlebte schwer verletzt und konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Die Frau war damals mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden © Guido Bludau
Die Frau war damals mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden
© Guido Bludau

Haltern: Kinder bekommen Angriff mit

Die Bluttat passierte teilweise vor den Augen der gemeinsamen Kinder. Die wollte der Bruder des Opfers abholen und wurde dann selbst vom Angeklagten verletzt. Der 33-jährige Angeklagte aus Haltern soll währenddessen unter Drogen gestanden haben. Das Urteil wird Anfang März erwartet.

In Marl ist ein einjähriges Kind aus dem dritten Stock gefallen.